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Am vergangenen 8. März haben Frauen* in vielen Ländern der Welt gestreikt. Wir denken, dass es auch in Deutschland, die Notwendigkeit und die Möglichkeit gibt, sich mit einem bundesweiten Frauen*streik am 8. März 2019 an diese internationale Bewegung anzuschließen und feministische Themen und Anliegen auf die allgemeine Agenda zu setzen. Dabei geht es jedoch nicht nur um diesen einen Tag, sondern es geht um einen gemeinsamen Prozess der Vernetzung, der Debatte, der Entwicklung und Erprobung neuer Streikformen im betrieblichen und außerbetrieblichen Feld – auch den 8. März 2020 haben wir bereits fest im Blick.

Was läuft gerade schon? In zahlreichen Städten und Regionen bilden sich gerade Arbeitsgruppen heraus, die sich um die grundlegende Infrastruktur kümmern und Aktionen vor Ort planen. Der feministische Streik am 8. März soll dezentral angelegt sein. Wir wollen Formen finden und gegenseitige Unterstützung anbieten, damit sich Frauen* in großen und kleinen Städten und Orten, in bestehenden oder neugegründeten Gruppen ebenso wie ohne Anschluss am Streik beteiligen können. Dafür sammeln wir auf unserer Webseite Ideen und Anregungen.

Ich möchte mitmachen! Was kann ich tun?

Erste Regel: Sprich mit Deinen Freundinnen, Bekannten und Kolleginnen über die Idee eines feministischen Streiks und über die Gründe. Vielleicht wollt Ihr dann zusammen eine neue lokale Arbeitsgruppe bilden oder eine gemeinsame Aktion machen (dann sagt uns bitte auch Bescheid).

Schreib uns wo Du wohnst, vielleicht können wir Dich direkt an ein lokales Netzwerk oder andere interessierte Frauen* vermitteln. Wir können Dich dann auch auf einen Verteiler setzen, über den bald regelmäßig Newsletter kommen sollen. Da und auf der Webseite gibt es dann auch mehr Material und Hinweise für Beteiligungen im Vorfeld oder am 8. März selbst.

Ladet uns ein für interne Runden oder öffentliche Veranstaltungen. Wir versuchen dann alles, jemanden vorbeizuschicken.

facebook: frauenstreik.org Instagram: feministischerstreikberlin

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Germany, Worms
5 comments
Genoss*in Leaced ☭Author
Hatte gehofft, dass es aus dem Text ersichtlich wird. Der Frauen*streik ist eine weltweite Aktion. Sie ist in manchen Ländern erfolgreich, in anderen eher weniger. Grund für diese Aktion ist die fehlende Gleichberechtigung von Mann und Frau*. Selbst in Deutschland verdienen Frauen weniger und haben geringere Chancen im Beruf. Die Aktion möchte darauf aufmerksam machen, dass ohne die Arbeit der Frauen* nichts geht, eine Gesellschaft ohne sie nicht möglich ist und ihre Arbeit daher ebenso wert geschätzt werden sollte. Daher soll der Streik auch auf die Hausarbeit ausgeweitet werden.
Ghost
Genoss*in Leaced ☭, also geht es darum, das Narrativ „Frauen als hilflose Opfer“ zu stärken. Und dazu bedient man sich u.a. des völlig überstrapazierten und kaum messbaren Gender Paygap. (Wer jetzt mit 21% kommt, fange bitte endlich damit an, sich mit dem Thema zu beschäftigen.) Hauptsache, die Eigenverantwortung wird nicht überdacht. Zum einen ist das bequemer als sich bewusst zu machen, dass z.B. die eigene Berufswahl blöd war. Zum anderen ist es für die Anführerinnen einfacher, wenn sich der Rest hilflos fühlt. Wie bei Religionen und Sekten halt üblich. Und dann wird protestiert und auf den Ritter in der glänzenden Rüstung gewartet? Mmmh
Ghost
Sorry, aber auf der Website liest sich das ein wenig wie „ich bin so wütend, ich hab sogar ein Schild gemalt“, also recht unstrukturiertes „mit der allgemeinen Situation unzufrieden und schuld sind <die Männer>“ und dann werden viele verschiedene Punkte erwähnt und alles in einen Topf geworfen...
Genoss*in Leaced ☭Author
Ghost, wenn Frauen* sich wehren und aktiv mit einem Streik zeigen, welchen Einfluss sie auf die Gesellschaft haben, zeigen sie nicht, dass sie schwach sind.
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